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Jedes Jahr passieren im Haus und der Wohnung zahlreiche Unfälle, bei denen Ihr Baby oder Kind verunglücken und sich verletzen kann. Die meisten Gefahren beim gemeinsamen Wohnen lauern bei den Kleinigkeiten, die Sie als Erwachsener schnell übersehen. Versetzen Sie sich ruhig in die Lage Ihres Kindes, krabbeln Sie über den Boden und überlegen Sie, was Ihr Baby alles anstellen könnte. Wir verraten Ihnen, wie Sie die Sicherheit in Ihrer Wohnung verbessern können:

Sicher Wohnen

Jedes Jahr passieren im Haus und der Wohnung zahlreiche Unfälle, bei denen Ihr Baby oder Kind verunglücken und sich verletzen kann. Die meisten Gefahren beim gemeinsamen Wohnen lauern bei den Kleinigkeiten, die Sie als Erwachsener schnell übersehen. Versetzen Sie sich ruhig in die Lage Ihres Kindes, krabbeln Sie über den Boden und überlegen Sie, was Ihr Baby alles anstellen könnte. Wir verraten Ihnen, wie Sie die Sicherheit in Ihrer Wohnung verbessern können: Weitere Informationen >

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Sicherheit im Kinderzimmer

Ist Ihr Kind ein geborener Kletterkünstler? Dann sollten Sie sämtliche Regale im Kinderzimmer und der restlichen Wohnung sicher an der Wand verankern. Bei der Wahl des Gitterbettes sollten Sie darauf achten, dass die Gitterstäbe keine zu großen Abstände aufweisen. Andernfalls könnte Ihr Baby seinen Kopf durch die Stäbe stecken, steckenbleiben und sich verletzen.
Bereits im Alter von wenigen Monaten fängt Ihr Baby an, sich an den Gitterstäben des Babybettes hochzuziehen. Für ein sicheres Wohnen sollten Sie zu dieser Zeit die Höhe der Matratze im Babybett absenken. Sobald Ihr Kind versucht, über das Gitter zu klettern, sollten Sie die Schlupfstäbe entfernen: Durch diese kann Ihr Liebling gefahrlos aus dem Bett schlüpfen. Falls Ihr Kind bereits groß genug für ein Bett ohne Gitter ist, schützt ein separat anzubringendes Bettgitter in unruhigen Nächten vor dem Herausfallen.

Erhöhte Sicherheit Im Bad

Eine Grundregel gleich vorweg: Lassen Sie Ihr Kind nie unbeaufsichtigt in der Badewanne! Hier ist die Gefahr des Ertrinkens allgegenwärtig. Solange Ihr Kind noch zu klein ist, um den Schlüssel der Badezimmertür ordnungsgemäß zu bedienen, ziehen Sie ihn lieber aus dem Schloss. Bringen Sie ihn stattdessen sicher an einem Haken unter, der in zwei Meter Höhe neben der Tür hängt. Andernfalls kann Ihr Liebling den Schlüssel von innen ins Schloss stecken und dieses zusperren. Bis Sie wieder ins Bad gelangen, kann bereits eine Menge passiert sein. Es gibt spezielle Schutzvorrichtungen, mit denen Sie sämtliche Schlösser in Ihrer Wohnung sichern können. Solange Sie Ihr Baby auf dem Wickeltisch wickeln, dürfen Sie es keinen Augenblick aus den Augen lassen. Ihr Kind kann sich blitzschnell drehen und herunterfallen. Falls Ihr Wickelaufsatz auf der Badewanne steht, achten Sie darauf, dass Sie ihn gut befestigen.
Medikamente gehören immer in die Hausapotheke, die an einem trockenen Ort untergebracht und gut verschlossen werden sollte. Kosmetika, Nagellack und ähnliche Produkte müssen sicher vor Kindern sein. Gleiches gilt ebenso für Putzmittel. Ebenso gefährlich sind elektrische Geräte. Kinder können auf den Einfall kommen sich in der Trommel der Waschmaschine zu verstecken. Mit passenden Sicherungen verhindern Sie, dass Ihr Kind die Tür der Waschmaschine oder des Trockners öffnet. Verkleiden Sie alle offenliegenden Kabel, damit die Kleinen nicht damit spielen können.

9 Dinge, auf die Sie unbedingt achten müssen, damit Sie sicher wohnen:

  1. Steckdosen: Alle Steckdosen sind mit einem Steckdosenschutz sichern
  2. Treppen: Mit Tür- und Treppenschutzgittern sicher absperren
  3. Schränke: Mit Riegeln verschließen
  4. Herd: Ein Herdgitter hält Töpfe fest und schützt kleine Finger vor heißen Kochplatten
  5. Möbel: Scharfe, spitze und harte Kanten mit Kantenschutzpolster ausstatten
  6. Lampen: Standfestigkeit von Stehlampen prüfen
  7. Deko (verschluckbare Teile): Entweder minimieren oder darauf achten, dass Ihr Baby diese nicht erreicht
  8. Garten: Ein Zaun verhindert das Verlassen des Grundstückes. Vorsicht vor giftigen Gartenpflanzen!
  9. Brunnen und Planschbecken: Sicher verschließen und nie ohne Aufsicht spielen lassen

Kindersicherheit im Wohnzimmer

Scharfe, spitze und harte Kanten stellen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar. Vor allem, wenn diese sich auf Kopfhöhe Ihres Lieblings befinden. Mit aufklebbaren Rundkappen können Sie die Sicherheit erhöhen. Selbst für scharfe Kanten gibt es die geeigneten Abdeckungen. Weder Zigaretten, noch Kakteen oder giftige Zimmerpflanzen sollten in Reichweite der Kinder stehen, auch Blumenwasser mit Dünger ist gefährlich. Schützen Sie den Bereich im Wohnzimmer, den Ihr Baby nicht erreichen soll, mit einem Absperrgitter: Das kann der Kamin, der Fernseher oder die Stereoanlage sein. Für eine möglichst ungefährliche Spielfläche sorgt ein eigener Laufgitter oder ein Laufstall.

Sicher im Treppenhaus und der ganzen Wohnung unterwegs

Mit einem Schutzgitter sorgen Sie dafür, dass Ihr Baby oder Kleinkind die Treppe nicht hinauf- oder hinuntersteigen kann. Falls zwischen den Stufen oder den Stangen des Geländers Lücken sind, durch die ein kleineres Kind rutschen könnte, sollten Sie den Spalt mit Brettern verschließen. Diese können Sie mit den dafür vorgesehenen Schellen befestigen. Grundsätzlich gilt für alle Räume in der Wohnung: Lassen Sie Werkzeuge, Näh- und Strickzeug, Streichhölzer, Scheren und Feuerzeuge nicht in Reichweite Ihres Kindes. Soll eine Schranktür vor Ihrem Liebling verschlossen bleiben, kann eine Schranksicherung verwendet werden. Auf jede Steckdose in der Wohnung gehört eine Kindersicherung. Mit einem Türstopper verhindern Sie, dass eine Tür zuschlägt, und schützen die zarten Kinderhände.

Mehr Sicherheit in der Küche

Am Küchentisch sitzt Ihr Kleinkind sicher in einem Hochstuhl. Dieser steht stabil auf dem Fußboden und kippt nicht. Prüfzeichen wie das GS-Siegel garantieren die Sicherheit Ihres Kindes. Platzieren Sie weder Tritthocker noch Stuhl in der Nähe von Arbeitsplatte und Herd. Kinder klettern auf diesen nach oben. Sichern Sie Schubladen, Kühltruhen, Kühlschränke und Besteckkästen mit speziell dafür vorgesehenen Sicherungen. Ein Schutzgitter vor den Herdplatten verhindert, dass Ihr Kind eine Pfanne nach unten ziehen kann. Das Fenster des Backofens lässt sich abdecken, ebenso die Schalter am Herd.

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